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Virtuelle Zusammenarbeit wird nicht verschwinden. Wie also Teams erfolgreich führen auf Distanz?
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Virtuelle Zusammenarbeit wird nicht verschwinden. Wie also Teams erfolgreich führen auf Distanz?

Kategorie
Teams
Veröffentlicht am
February 12, 2025
Aktualisiert am
May 8, 2025
Bild einer Figur aus Licht die sich im virtuellen Raum bewegt
Foto von julien Tromeur auf Unsplash

Virtuelle Zusammenarbeit wird nicht verschwinden. Wie also Teams erfolgreich führen auf Distanz?

Zwei Jahre nach der Corona-Pandemie rufen viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro. Eine häufig angeführte Begründung ist die Sorge, dass Motivation und Identifikation mit der Organisation bei dauerhafter Remote-Arbeit verlorengehen. Die meisten Mitarbeitenden sind von diesen Bestrebungen wenig begeistert. Homeoffice bietet echte Vorteile, wenn es darum geht, unsere viel zu voll gewordenen Leben ein bisschen einfacher zu organisieren. Und für die viel umworbene Gen Z gehört Flexibilität auch in Bezug auf den Arbeitsort zu den Erwartungen, die sie an die Arbeitswelt stellen.

Homeoffice ist nicht der einzige Faktor für virtuelle Zusammenarbeit. In vielen Unternehmen wird bereits seit Jahren über teils global verteilte Standorte zusammengearbeitet. Und nicht nur das: Für Projekte arbeiten Mitarbeitende des eigenen Unternehmen mit externen Beratern, Kund:innen und Zulieferern zusammen. Das Management virtueller Teams wird also nicht verschwinden.

Umso wichtiger wird eine Führung, die Menschen dazu motiviert, gute Arbeit zu leisten, auch wenn sich das Team selten oder nie persönlich trifft. Es braucht gemeinsame Ziele, Transparenz über Abläufe, gute Arbeitsbeziehungen und die Möglichkeit, als Team zu lernen - alles Elemente, die auch Vor-Ort-Teams benötigen. Nur stellt uns die Distanz von einige Herausforderungen, mit denen wir gerade lernen umzugehen.

Über diese Herausforderungen schreibe ich in diesem und den folgenden Artikeln. Beginnen wir mit der Grundlage: Der Technik.

Nicht zu unterschätzen: Das Frustrationspotenzial technischer Hindernisse

SketchNote einer Person, die frustriert an ihrem Laptop rüttelt

So nervig Corona war, der Verbreitung digitaler Kollaborationstools hat es einen kräftigen Schub gegeben. Während manche Unternehmen in Windeseile Remote Zugänge für alle Mitarbeitenden organisierten, Videokonferenz- und Chattools ausrollten, war meine damalige Arbeitgeberin da schon sehr gut aufgestellt. Nur von einem vernünftigen virtuellen Whiteboard, mit Zusammenarbeit in Echtzeit, davon träumte ich lange. Es war mein persönliches Weihnachtsgeschenk, im Dezember 2020 mit einer der wertvollen Unternehmenslizenzen Zugang zur Miro-Welt zu erhalten.

Mittlerweile haben wir das alles und noch viel mehr, dazu KI-Unterstützung in allen gängigen Anwendungen. Doch wie heißt es so schön: Next level, next devil. Bei der Vielzahl verfügbarer Tools verliert man schnell den Überblick. Wer auch immer die Lizenzen erwirbt und die Tools in der Organisation ausrollt, weiß sicher genau, was wofür im Einsatz ist. Aber wie sieht das bei Mitarbeitenden aus, die nur einen Teil der Anwendungen benötigen und manche auch nur selten? Wo können sie sich einen Überblick verschaffen? Gibt es leicht verständliche Berechtigungskonzepte und ein unkompliziertes User Management? Wenn Datenübertragungen zwischen Tools notwendig sind, kann man das automatisieren? Und wie oft am Tag werden Mitarbeitende nach Passwörtern gefragt. Ist eine Single-Sign-On (SSO) Lösung möglich? Für mehr Sicherheit kann man diese mit Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) kombinieren.

SketchNote einer Person, die vor einem Captcha steht. Das Captcha fordert auf anzukreuzen: Ich bin kein Roboter. Die Person fragt sich: Bin ich?

Das genialste Kollaborationstool kann seine Wirkung nicht entfalten, wenn diejenigen die es nutzen wollen nicht wissen, wie sie es bedienen sollen. Menschen sind da durchaus verschieden, manche legen einfach los und probieren es aus, anderen helfen Schulungsvideos, wieder andere lassen sich gerne bei der ersten Benutzung von jemandem lotsen, der sich damit schon auskennt. Es sollte selbstverständlich sein, dass kurze (!) Anleitungen und Trainings für die im Unternehmen genutzten Tools verfügbar sind. Die Sicherheit im Umgang mit Technologien steigt natürlich, je länger sie in Benutzung sind. Das spricht dafür, sie nicht allzu oft zu wechseln und insgesamt den Tool-Zoo überschaubar zu halten.

Ist die Technik stabil und gut bedienbar, wird das allein noch nicht zu Hochleistungen anspornen. Dafür braucht es im ersten Schritt ein Ziel, das motiviert. Und darum geht es im nächsten Blogartikeln:

Virtuelle Zusammenarbeit: Gemeinsame Ziele festlegen

Für Teams, deren Mitglieder sich selten sehen und die kaum eine Chance haben, sich zufällig im Büro über den Weg zu laufen, die unterschiedlichen (Unternehmens-)Kulturen angehören, ist es besonders wichtig, ein klares Verständnis des gemeinsamen Ziels zu haben, um ihre Handlungen aufeinander abzustimmen.

yvonne-jacob.de

Virtuelle Zusammenarbeit: Gemeinsame Ziele festlegen
Transparenz schaffen in virtuellen Teams

Als virtuelles Team arbeitet ihr über Standorte oder Organisationseinheiten hinweg zusammen, bildet nur projektbezogen ein Team oder gehört neben diesem Team noch weiteren an. Da ist es schwierig, den Fokus auf die Teamziele nicht zu verlieren. Arbeiten Teammitglieder für mehrere Teams oder Projekte, werden Prioritäten schnell überlagert. Distanz kann zu einem Gefühl der Isolation führen und die Motivation geht verloren. Wie lässt sich das verhindern?

yvonne-jacob.de

Transparenz schaffen in virtuellen Teams
Die Kunst des Feedbacks

Feedback ist ein unverzichtbares Instrument für Weiterentwicklung, sowohl für uns persönlich als auch für das Lernen innerhalb von Organisationen. Wie also können wir eine wirkungsvolle Feedbackkultur etablieren, besonders in Zeiten zunehmender virtueller Zusammenarbeit?

yvonne-jacob.de

Die Kunst des Feedbacks
Teamgefühl stärken in virtuellen Teams

Beziehungen in remote Teams aufzubauen und zu erhalten wird von Führungskräften als eine ihrer größten Herausforderungen beschrieben. Das ist sicherlich auch ein Grund dafür, warum so viele Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro zu holen. Doch stimmt es wirklich, dass sich gute Beziehungen und ein starkes Teamgefühl nur vor Ort aufbauen und stärken lassen? Es gibt interessante Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Wie also lässt sich die Atmosphäre in virtuellen Teams verbessern und eine gute digitale Unternehmenskultur aufbauen?

yvonne-jacob.de

Teamgefühl stärken in virtuellen Teams

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